DZOFILM Arles Zoom 65-180mm T2.6
Metrisches Vollformat-Cine-Zoom-Kit mit PL-Mount, konstanter T2.6-Lichtstärke und durchgängiger Brennweitenabdeckung von 25 bis 180 mm.
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Das DZOFILM Arles Zoom 65–180mm T2.6 ist ein professionelles Vollformat-Cine-Zoomobjektiv für kontrollierte Teleperspektiven, Porträts, Close-ups und Aufnahmen aus größerer Distanz. Der Brennweitenbereich von 65 bis 180 mm wird mit einer konstanten Lichtstärke von T2.6, parfokaler Konstruktion, 270° Fokusweg, 16 Blendenlamellen und metrischer Fokusskala kombiniert. PL-Mount, 0,8-MOD-Zahnkränze, 95-mm-Frontdurchmesser und M86-Filtergewinde ermöglichen die Integration in professionelle Kamera-Rigs mit Follow Focus, Mattebox und Motorsteuerung. Damit eignet sich das Arles Zoom für Film, Werbung, Dokumentation, Interviews, Bühne und hochwertige Studioproduktionen. Jetzt bei TONEART-Shop bestellen.
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DZOFILM Arles Zoom 65-180mm T2.6
🎬 DZOFILM Arles Zoom 65–180mm T2.6 – Tele-Cine-Zoom für kontrollierte Distanz
Es beginnt mit einer Einstellung, bei der die Kamera bewusst Abstand hält. Eine Person steht am anderen Ende des Sets. Das Licht sitzt bereits. Im Hintergrund entstehen Reflexe, Strukturen und einzelne Lichtpunkte. Die Kamera muss nicht näher heran. Stattdessen verändert sich der Bildausschnitt über die Brennweite – erst 65 mm, dann 100 mm, 135 mm und schließlich 180 mm. Der Raum wird enger, der Hintergrund verdichtet sich und die Aufmerksamkeit konzentriert sich immer stärker auf das Motiv.
Genau für diesen Bereich ist das DZOFILM Arles Zoom 65–180mm T2.6 konstruiert.
Das professionelle Vollformat-Cine-Zoom verbindet einen Brennweitenbereich von 65 bis 180 mm mit einer konstanten maximalen Lichtstärke von T2.6, einem PL-Mount, einem Bildkreis von 43,2 mm und einer vollständig manuellen Cine-Mechanik. Die metrische Ausführung trägt ihre Fokusentfernungen in Metern und fügt sich damit direkt in Produktionsabläufe ein, bei denen Fokuspositionen gemessen, markiert und reproduziert werden.
Das Arles Zoom 65–180mm ist kein Objektiv für möglichst viele beiläufige Aufgaben. Seine Stärke liegt in einem klar definierten Bereich: kontrollierte Teleperspektiven, Porträts, Close-ups, Details und Aufnahmen aus größerer Distanz. Es richtet sich an Kamerateams, die den Bildausschnitt variieren möchten, ohne für jede Veränderung eine neue Festbrennweite einzusetzen.
Dabei entsteht seine eigentliche Qualität nicht aus einer einzelnen Zahl. 65–180 mm, T2.6, parfokale Zoomcharakteristik, 270° Fokusweg, 16 Blendenlamellen und eine professionelle 0,8-MOD-Mechanik greifen als System ineinander.
🔭 65 bis 180 mm – Distanz wird Teil der Bildgestaltung
65 mm sind noch nah genug an klassischen Porträt- und Dialogbrennweiten, um Personen natürlich und klar im Raum zu zeigen. Mit zunehmender Brennweite verändert sich jedoch die visuelle Wirkung Schritt für Schritt.
Bei 85 mm rückt das Motiv stärker in den Mittelpunkt. Bei 100 oder 135 mm wird der Hintergrund optisch dichter an die Person herangeführt. Bei 180 mm lässt sich ein enger Bildausschnitt aus deutlich größerer Kameradistanz realisieren.
Gerade dieser Verlauf macht das Arles Zoom 65–180mm interessant. Statt zwischen mehreren Tele-Festbrennweiten wechseln zu müssen, kann die Bildkomposition direkt am Zoomring angepasst werden.
Ein Interview beginnt beispielsweise als mittlere Einstellung. Während des Gesprächs wird eine engere Perspektive benötigt. Die Kamera bleibt auf dem Stativ, Licht und Mikrofonposition verändern sich nicht, und trotzdem kann der Bildausschnitt präzise angepasst werden.
Bei einer Bühnenproduktion liegt der Vorteil ähnlich klar. Die Kamera steht außerhalb des unmittelbaren Geschehens, kann aber einzelne Personen, Gesten oder Details gezielt isolieren. Bei Dokumentationen ermöglicht die längere Brennweite eine beobachtende Arbeitsweise, ohne den Abstand zum Motiv ständig verändern zu müssen.
Das Zoomobjektiv wird damit nicht nur zum Mittel, näher heranzukommen. Es verändert die räumliche Beziehung zwischen Kamera, Motiv und Hintergrund.
🔆 Konstante T2.6 – Belichtung bleibt beim Zoomen planbar
Eine der zentralen Eigenschaften des DZOFILM Arles Zoom 65–180mm ist die konstante maximale Lichtstärke von T2.6 über den gesamten Brennweitenbereich.
Das ist für Cine-Produktionen entscheidend.
Bei vielen Foto-Zoomobjektiven nimmt die maximale Öffnung mit zunehmender Brennweite ab. Eine Einstellung, die am kurzen Ende korrekt belichtet ist, kann dadurch beim Zoomen dunkler werden. Bei einem sichtbaren Zoom während einer Aufnahme wäre dieser Effekt unmittelbar erkennbar.
Das Arles Zoom hält T2.6 von 65 bis 180 mm.
Du kannst den Bildausschnitt verändern, ohne gleichzeitig einen konstruktionsbedingten Verlust der maximal verfügbaren Lichtstärke ausgleichen zu müssen. Beleuchtung, ISO und Belichtungsstrategie bleiben dadurch wesentlich besser kalkulierbar.
Gerade bei Produktionen mit sorgfältig gesetztem Licht ist diese Konstanz relevant. Hauttöne, Spitzlichter und Hintergrundhelligkeit sollen sich aufgrund einer gestalterischen Entscheidung verändern – nicht deshalb, weil das Objektiv beim Zoomen weniger Licht durchlässt.
T2.6 schafft zusätzlich genügend Spielraum für selektive Schärfe. Besonders im längeren Brennweitenbereich lässt sich das Motiv klar vom Hintergrund trennen. Das bedeutet allerdings zugleich, dass der Fokus präziser gesetzt werden muss. Genau deshalb sind Lichtstärke und mechanische Fokussteuerung bei diesem Objektiv eng miteinander verbunden.
🎯 Parfokale Arbeitsweise – Fokus und Brennweite zusammen denken
Ein professionelles Cine-Zoom muss mehr leisten, als mehrere Brennweiten in einem Gehäuse bereitzustellen.
Eine entscheidende Frage lautet: Was passiert mit der Schärfe, wenn während einer Aufnahme gezoomt wird?
Das DZOFILM Arles Zoom 65–180mm ist für eine parfokale Arbeitsweise konzipiert. Die eingestellte Fokusebene soll bei korrekt abgestimmtem Auflagemaß während der Veränderung der Brennweite erhalten bleiben.
Das eröffnet eine andere Form der Kamerabewegung.
Stell dir eine Person in einer festen Position vor. Der Fokus liegt exakt auf den Augen. Die Aufnahme beginnt bei 65 mm. Danach wird langsam auf eine engere Brennweite gezoomt. Das Gesicht wächst im Bild, der Hintergrund wird stärker verdichtet, die Komposition verändert sich – die Fokusebene soll jedoch an derselben Position bleiben.
Damit wird der Zoom selbst zu einem erzählerischen Werkzeug.
Wichtig bleibt dabei die korrekte technische Einrichtung des Kamera-Rigs. Bei PL-Systemen entscheidet das präzise Auflagemaß darüber, ob parfokales Verhalten zuverlässig umgesetzt werden kann. Kamera, Adapter und Objektiv müssen entsprechend abgestimmt sein. Bei Abweichungen kann eine Kontrolle beziehungsweise Anpassung der Shims notwendig sein.
Diese mechanische Präzision gehört zum professionellen Cine-Workflow und ist gerade bei Zoomobjektiven besonders relevant.
👁️ Kontrolliertes Focus Breathing – Fokuswechsel ohne unnötige Bildbewegung
Ein Fokuszug soll die Aufmerksamkeit von einer Ebene zur nächsten verschieben.
Nicht den gesamten Bildausschnitt verändern.
Beim sogenannten Focus Breathing verändert sich der effektive Bildwinkel während einer Fokusverlagerung. Ist dieser Effekt stark ausgeprägt, wirkt ein Rack Focus beinahe wie eine kleine Zoomfahrt. Gerade bei Dialogen, Porträts und kontrollierten szenischen Einstellungen kann das störend wirken.
Die Arles-Zoom-Konstruktion ist auf ein kontrolliertes Focus Breathing ausgelegt.
Das bedeutet nicht, dass ein reales optisches System bei jeder Brennweite und Fokusdistanz vollkommen frei von Veränderungen des Bildwinkels arbeitet. Der entscheidende Punkt liegt vielmehr darin, diese Veränderung so zurückhaltend zu halten, dass der Fokuszug selbst im Mittelpunkt bleibt.
Eine Person im Vordergrund spricht. Danach wandert die Schärfe auf eine zweite Person im Hintergrund. Der Zuschauer soll diesen Wechsel als inhaltliche Entscheidung wahrnehmen – nicht als sichtbare Veränderung der Objektivgeometrie.
Gerade in diesem Detail zeigt sich der Unterschied zwischen einem Zoomobjektiv, das lediglich verschiedene Brennweiten bereitstellt, und einem Cine-Zoom, dessen Verhalten für bewegte Bilder entwickelt wurde.
⚙️ 270° Fokusweg – Präzision entsteht durch mechanischen Raum
Bei 180 mm und T2.6 kann bereits eine geringe Veränderung der Distanz darüber entscheiden, ob das Auge oder die Ohrpartie in der gewünschten Schärfeebene liegt.
Deshalb besitzt das DZOFILM Arles Zoom 65–180mm einen Fokusdrehbereich von 270°.
Dieser lange Fokusweg verteilt den Entfernungsbereich über eine große mechanische Bewegung. Dadurch können kleine Fokuskorrekturen fein dosiert werden.
Für einen 1st AC ist das unmittelbar relevant. Fokusmarkierungen lassen sich setzen, Bewegungsabläufe proben und wiederholen. Zwischen zwei Entfernungen steht genügend mechanischer Weg zur Verfügung, um nicht mit minimalsten Ringbewegungen arbeiten zu müssen.
Bei einem Interview kann die Schärfe ruhig nachgeführt werden, wenn sich die Person leicht vor- oder zurückbewegt. Bei einer inszenierten Aufnahme lassen sich mehrere Fokuspositionen vorbereiten. Bei einer Dollybewegung kann der Schärfeverlauf exakt an die Kamerabewegung gekoppelt werden.
Der Fokusweg ist damit keine abstrakte technische Spezifikation. Er definiert, wie fein das Objektiv in der Praxis kontrolliert werden kann.
🎚️ 100° Zoomweg – von schneller Anpassung bis zur sichtbaren Zoomfahrt
Der Zoomring arbeitet über einen mechanischen Drehbereich von 100°.
Damit bleibt die Brennweitenverstellung direkt erreichbar, ohne für den vollständigen Bereich eine sehr große Ringbewegung ausführen zu müssen. Gleichzeitig steht genügend Weg zur Verfügung, um eine Zoombewegung kontrolliert aufzubauen.
Vor einer Aufnahme kann der Bildausschnitt schnell angepasst werden. Während einer Aufnahme lässt sich der Zoom dagegen langsam und bewusst fahren.
Mit einem geeigneten Zoommotor kann dieser Weg zusätzlich motorisiert werden. Damit werden reproduzierbare Zoomfahrten möglich, etwa bei Werbung, Musikvideo, Bühnenproduktion oder szenischen Einstellungen.
Die Brennweite wird dadurch nicht nur vor dem Take ausgewählt. Sie kann selbst Teil der Bewegung innerhalb des Takes werden.
⚙️ 0,8-MOD-Verzahnung – vorbereitet für professionelle FIZ-Systeme
Fokus, Zoom und Blende müssen in einem professionellen Kamera-Rig nicht zwingend direkt am Objektiv bedient werden.
Das DZOFILM Arles Zoom 65–180mm ist deshalb mit standardisierten Cine-Zahnkränzen für die Integration entsprechender Follow-Focus- und Motorsysteme ausgelegt.
Der 0,8-MOD-Standard ermöglicht die Verbindung mit zahlreichen professionellen Fokus-, Iris- und Zoommotoren.
Dadurch lässt sich das Objektiv in unterschiedliche Produktionsstrukturen integrieren. Bei einem klassischen Kamera-Setup übernimmt der Kameraassistent den Fokus über einen Follow Focus. Auf einem Remote Head können Fokus, Blende und Zoom aus der Distanz kontrolliert werden. Bei einem größeren Stabilisierungssystem lässt sich die Bedienung auf externe Controller verlagern.
Entscheidend ist die Wiederholbarkeit.
Markierungen werden gesetzt. Bewegungen werden geprobt. Motorpositionen können vorbereitet werden. Der Objektivring wird damit Teil eines kontrollierbaren mechanischen Systems.
🌗 16 Blendenlamellen – Unschärfe gehört zur Bildgestaltung
Ein Teleobjektiv wird nicht nur danach beurteilt, wie es den scharfen Bereich darstellt.
Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, wie der unscharfe Bereich aussieht.
Das DZOFILM Arles Zoom 65–180mm arbeitet mit einer Blende aus 16 Lamellen. Die hohe Lamellenzahl unterstützt eine möglichst runde Blendenöffnung und gleichmäßige Lichtpunkte im unscharfen Hintergrund.
Bei 65 mm bleibt häufig noch ein größerer Teil der Umgebung sichtbar. Mit zunehmender Brennweite verändert sich die Wirkung. Hintergrundstrukturen werden verdichtet, die Schärfentiefe nimmt abhängig von Distanz und Blende stärker ab und einzelne Lichtquellen können sich deutlich vom Motiv lösen.
Bei 135 oder 180 mm entsteht dadurch ein Bild, das sehr gezielt mit Ebenen arbeiten kann.
Das Gesicht bleibt präzise. Der Hintergrund verliert an Zeichnung. Lichtpunkte werden zu Flächen. Strukturen treten zurück.
Diese Trennung entsteht nicht nur durch T2.6. Sie ist das Ergebnis aus Brennweite, Motivabstand, Hintergrunddistanz und Blendenkonstruktion.
Gerade bei Porträts, Werbeaufnahmen und szenischen Close-ups kann diese Kombination eine wesentliche Rolle bei der Bildwirkung spielen.
🔬 20 Elemente in 8 Gruppen – optische Kontrolle über einen großen Telebereich
Ein Zoomobjektiv muss über mehrere Brennweiten hinweg unterschiedliche optische Anforderungen gleichzeitig erfüllen.
Das Arles Zoom 65–180mm verwendet dafür eine Konstruktion aus 20 Linsenelementen in 8 Gruppen.
Innerhalb dieses Aufbaus kommen 7 ED-Elemente und 5 HRI-Elemente zum Einsatz.
ED-Glas dient dazu, chromatische Aberrationen zu kontrollieren. Diese können insbesondere an kontrastreichen Kanten als farbige Säume sichtbar werden. Bei hochauflösenden Sensoren und längeren Brennweiten fällt eine saubere Korrektur besonders auf.
HRI-Elemente mit hohem Brechungsindex ermöglichen eine gezielte Führung der Lichtstrahlen innerhalb der optischen Konstruktion. Das unterstützt die Korrektur verschiedener Abbildungsfehler, ohne das Objektiv unnötig groß werden zu lassen.
Für den Kameramann zeigt sich die Wirkung weniger in einzelnen Glasbezeichnungen als im fertigen Bild.
Hauttöne sollen sauber bleiben. Kontrastkanten sollen kontrolliert wirken. Details sollen ausreichend differenziert abgebildet werden. Der Charakter soll über verschiedene Brennweiten nachvollziehbar bleiben.
Genau darin liegt die Aufgabe einer komplexen Cine-Zoom-Konstruktion.
📐 43,2 mm Bildkreis – für professionelle Vollformat-Cine-Kameras
Das DZOFILM Arles Zoom 65–180mm ist mit einem maximalen Bildkreis von Ø 43,2 mm auf Vollformat-Cine-Anwendungen ausgelegt.
Damit richtet sich das Objektiv an moderne Kamerasysteme, die einen entsprechend großen Sensorbereich nutzen.
Der größere Bildkreis ist für die Bildgestaltung relevant, weil Vollformatsensoren in Verbindung mit längeren Brennweiten eine charakteristische räumliche Wirkung ermöglichen. Gleichzeitig bleibt die tatsächliche Sensorabdeckung immer von Sensorgröße, Aufnahmeformat und verwendetem Seitenverhältnis abhängig.
Für ein professionelles Kamera-Rig sollte deshalb vor dem Einsatz geprüft werden, ob die konkrete Sensorfläche vollständig innerhalb des spezifizierten Bildkreises liegt.
Die Kombination aus Vollformatabdeckung und 65–180 mm macht das Objektiv besonders interessant für Produktionen, bei denen Telewirkung und selektive Schärfe gezielt eingesetzt werden.
📏 Metrische Fokusmarkierungen – Entfernungen direkt in Metern
Diese Ausführung des Arles Zoom 65–180mm verwendet metrische Fokusmarkierungen.
Das klingt zunächst nach einem kleinen Unterschied. Am Set kann genau dieser Unterschied jedoch Abläufe vereinfachen.
Wird eine Fokusdistanz mit einem Maßband oder Laser gemessen, kann der Wert unmittelbar auf dem Objektiv beziehungsweise im Fokusprotokoll verwendet werden. Eine Umrechnung von Feet und Inch entfällt.
Eine Position liegt bei 2,4 Metern. Eine zweite bei 4,1 Metern. Eine dritte bei 7 Metern.
Diese Werte können direkt als Arbeitsgrundlage dienen.
Gerade bei vorbereiteten Fokusfahrten, VFX-Dokumentationen und wiederholbaren Bewegungsabläufen reduziert eine einheitliche Maßeinheit unnötige Zwischenschritte.
Für Produktionen in Deutschland und vielen europäischen Märkten ist die metrische Variante deshalb die naheliegende Wahl.
📍 0,89 m Naheinstellgrenze – Teleperspektive auch aus vergleichsweise kurzer Distanz
Auch der Blendenring ist vollständig manuell ausgelegt.
Der Drehbereich beträgt 82°.
Damit kann die Lichtmenge kontrolliert verändert und in einen motorisierten FIZ-Workflow eingebunden werden. Gerade bei Aufnahmen mit veränderter Lichtintensität oder bei Übergängen zwischen unterschiedlichen Beleuchtungssituationen ist eine reproduzierbare Blendensteuerung relevant.
Cine-Objektive arbeiten dabei nicht mit der klassischen Rasterlogik vieler Fotoobjektive. Die Blende soll sich fließend und kontrolliert bewegen lassen.
Bei einer Kamerafahrt aus einem dunkleren Bereich in eine hellere Umgebung kann die Iris entsprechend nachgeführt werden. Ebenso lässt sich eine motorisierte Blendenfahrt programmieren, ohne den Kameramann direkt am Objektiv arbeiten zu lassen.
Die Mechanik unterstützt damit nicht nur statische Belichtung, sondern bewegte Belichtungssteuerung innerhalb einer Einstellung.
⭕ 95-mm-Frontdurchmesser und M86-Filtergewinde – vorbereitet für Cine-Zubehör
An der Vorderseite besitzt das Arles Zoom einen Durchmesser von 95 mm.
Dieser Wert ist für professionelle Mattebox-Systeme besonders relevant. Viele Cine-Rigs arbeiten mit standardisierten Frontdurchmessern, damit Objektive schnell in bestehende Mattebox-Konfigurationen eingebunden werden können.
Zusätzlich steht ein M86-Filtergewinde zur Verfügung.
Damit lassen sich kompatible Schraubfilter oder Adapter einsetzen, sofern das jeweilige Setup dies vorsieht.
Für den praktischen Aufbau bedeutet das: Filterung, Mattebox und weiteres Frontzubehör können systematisch in das Kamera-Rig integriert werden.
Gerade bei ND-, Diffusions- oder Effektfiltern ist diese Kompatibilität wichtig, da das Objektiv selten isoliert eingesetzt wird. In einer professionellen Kamera-Konfiguration ist es Teil eines Systems aus Kamera, Rods, Objektivstütze, Mattebox, Filter, Follow Focus und Motorisierung.
🔩 PL-Mount – mechanische Stabilität für professionelle Kamerasysteme
Diese metrische Variante verwendet einen PL-Mount.
Der PL-Anschluss gehört zu den etablierten Standards professioneller Filmkameras und ist auf eine robuste mechanische Verbindung zwischen Kamera und Objektiv ausgelegt.
Bei einem Cine-Zoom mit einem Gewicht von rund 1.782 Gramm ist diese Stabilität besonders relevant.
Trotzdem sollte das Objektiv innerhalb eines professionellen Rigs nicht ausschließlich über den Kameramount getragen werden. Eine geeignete Lens Support auf 15-mm- oder 19-mm-Rods ist empfehlenswert, insbesondere wenn zusätzlich Mattebox und Fokusmotoren montiert werden.
Eine solche Abstützung reduziert die mechanische Belastung auf Mount und Kamera und hält das Gesamtsystem stabil.
Das Objektiv besitzt damit nicht nur einen professionellen Anschluss. Seine gesamte Bauweise geht von einem modular aufgebauten Kamera-Rig aus.
📦 Der erste Kontakt – ein Objektiv, das nach Kamera-Rig verlangt
Beim ersten Aufbau wird schnell deutlich, für welche Arbeitsweise das DZOFILM Arles Zoom 65–180mm konzipiert ist. Nach der Vorbereitung des PL-Mounts wird das Objektiv eingesetzt und sicher verriegelt, anschließend folgen Objektivstütze, Mattebox und gegebenenfalls Fokus-, Zoom- und Irismotoren. Danach werden Fokus, Zoom, Blende und Auflagemaß kontrolliert, bevor die eigentliche Arbeit beginnt. Bereits bei 65 mm bleibt das Motiv noch vergleichsweise offen in die Umgebung eingebunden, während sich der Bildausschnitt mit zunehmender Brennweite Schritt für Schritt verdichtet. Bei 100 mm tritt die Umgebung stärker zurück, bei 135 mm konzentriert sich die Perspektive deutlicher auf das Hauptmotiv und bei 180 mm können bereits ein Blick, eine Bewegung oder ein einzelnes Detail die gesamte Aufmerksamkeit im Bild bestimmen. Der Brennweitenwechsel verändert dabei nicht lediglich die Größe des Motivs, sondern auch die räumliche Beziehung zwischen Vordergrund, Motiv und Hintergrund. Genau darin liegt eine der zentralen Stärken des DZOFILM Arles Zoom 65–180mm als professionelles Tele-Cine-Zoom. Detaillierte Informationen zum vollständigen Lieferumfang finden Sie im Tab „Lieferumfang“ auf dieser Seite.
🎥 Für Spielfilm – wenn Nähe ohne unmittelbare Kameranähe entstehen soll
Bei einem szenischen Dreh muss die Kamera nicht immer dicht an den Darstellern stehen, um emotionale Nähe zu erzeugen.
Eine längere Brennweite ermöglicht genau das Gegenteil: physische Distanz zwischen Kamera und Darsteller bei gleichzeitig engem Bildausschnitt.
Das kann besonders dann hilfreich sein, wenn der Handlungsraum frei bleiben soll.
Darsteller können sich bewegen, Lichtquellen bleiben außerhalb des Bildes und Ton kann unabhängig von der Kameraposition organisiert werden. Die Kamera beobachtet aus größerem Abstand und bleibt dennoch visuell nah an der Handlung.
Ein Zoom von 65 bis 180 mm gibt dem Kameramann zusätzlich die Möglichkeit, diese Nähe innerhalb desselben Objektivs zu variieren.
Das schafft Flexibilität, ohne die Szene durch einen Objektivwechsel zu unterbrechen.
🎤 Für Interviews – kontrollierte Perspektive ohne Umbau
Interviews gehören zu den Situationen, in denen das Arles Zoom 65–180mm seine Arbeitsweise sehr direkt zeigt.
Die Kamera steht auf einem stabilen Stativ. Das Licht ist präzise eingerichtet. Die Person sitzt oder steht innerhalb eines festgelegten Bereichs.
Mit 65 oder 85 mm entsteht eine offenere Interviewperspektive. Mit 100 oder 135 mm kann der Bildausschnitt enger gewählt werden. Bei Bedarf lassen sich Details oder sehr enge Porträts realisieren, ohne Kamera und Stativ komplett neu zu positionieren.
Das spart nicht nur Zeit.
Es verändert auch weniger andere Parameter des Setups.
Perspektive, Hintergrundposition, Lichtführung und Eyeline können weitgehend erhalten bleiben. Der Bildausschnitt wird über das Objektiv angepasst.
Gerade bei längeren Interviews oder Produktionen mit mehreren Bildvarianten schafft das eine ruhige und reproduzierbare Arbeitsweise.
🎨 Für Werbung und Produktfilm – Perspektive präzise verdichten
Produktfotografie und Produktfilm arbeiten häufig mit kontrollierten Formen, Oberflächen und Reflexen.
Längere Brennweiten können dabei helfen, perspektivische Verzerrung zu reduzieren und Hintergründe gezielter in die Bildgestaltung einzubinden.
Ein technisches Produkt wird bei 100 mm anders wahrgenommen als bei 65 mm. Bei 135 oder 180 mm lassen sich Flächen stärker verdichten und Details isolieren.
Mit dem Zoom kann der exakte Ausschnitt fein angepasst werden, ohne Kamera, Slider oder Produktposition ständig neu einzurichten.
Diese Arbeitsweise ist besonders bei kleinen Veränderungen hilfreich.
Ein Logo soll einige Prozent größer im Bild erscheinen. Die Lichtreflexion sitzt bereits exakt. Eine Verschiebung der Kamera würde den Reflex verändern.
Dann wird nicht die gesamte Geometrie des Sets neu aufgebaut.
Die Brennweite wird angepasst.
Genau hier zeigt ein Cine-Zoom seinen praktischen Wert.
🎯 Von 65 bis 180 mm – der Bildausschnitt verändert sich, der Workflow bleibt
Das DZOFILM Arles Zoom 65–180mm T2.6 ist für Situationen konzipiert, in denen Distanz nicht als Einschränkung, sondern als bewusstes Gestaltungsmittel eingesetzt wird. Bei 65 mm lässt sich eine Person noch klar in ihre Umgebung einordnen, während sich der Bildausschnitt mit zunehmender Brennweite immer stärker verdichtet. Bei 100 mm tritt die Umgebung bereits deutlicher zurück, bei 135 mm konzentriert sich die Perspektive stärker auf das Hauptmotiv und bei 180 mm kann ein einzelner Blick, eine Bewegung oder ein kleines Detail zum Mittelpunkt der gesamten Einstellung werden. Über den vollständigen Brennweitenbereich bleibt die maximale Lichtstärke konstant bei T2.6, sodass sich die Belichtung auch bei Veränderungen der Brennweite zuverlässig planen lässt. Der Fokus wird über einen mechanischen Drehbereich von 270° kontrolliert, während der Zoomring den Bereich von 65 bis 180 mm über einen Drehweg von 100° bereitstellt. Der 95-mm-Frontdurchmesser ermöglicht die Integration in professionelle Mattebox-Systeme, zusätzlich steht ein M86-Filtergewinde für kompatible Schraubfilter und Adapterlösungen zur Verfügung. Mit einem Gewicht von rund 1,78 kg ist das Arles Zoom bewusst nicht als kompaktes Alltagsobjektiv ausgelegt, sondern als professionelles Cine-Werkzeug für stabile Kamera-Rigs, kontrollierte Bewegungsabläufe und präzise Zusammenarbeit am Set. Seine Stärke liegt deshalb weniger darin, möglichst viele unterschiedliche Aufgaben gleichzeitig abzudecken, sondern in einer klar definierten Kombination aus Teleperspektive, manueller Kontrolle und reproduzierbarer Arbeitsweise. Damit richtet sich das DZOFILM Arles Zoom 65–180mm T2.6 insbesondere an Kamerateams, Filmproduktionen, Werbestudios, Dokumentarfilmer, Eventproduktionen und professionelle Content-Produktionen, die einen flexibel einsetzbaren Vollformat-Cine-Zoom von 65 bis 180 mm mit konstanter T2.6-Lichtstärke, PL-Mount und metrischer Fokusskala benötigen.
Eigenschaften
- Professionelles Vollformat-Cine-Zoomobjektiv mit Brennweitenbereich von 65 bis 180 mm
- Konstante maximale Lichtstärke von T2.6 über den gesamten Zoombereich
- PL-Mount für professionelle Cine-Kameras und Kamera-Rigs
- Metrische Fokusmarkierungen für direkte Entfernungsangaben in Metern
- Parfokale Konstruktion zur möglichst stabilen Beibehaltung der Fokusebene beim Zoomen
- Kontrolliertes Focus Breathing für möglichst geringe Veränderungen des Bildausschnitts bei Fokusverlagerungen
- Bildkreis von 43,2 mm für Vollformat-Cine-Anwendungen
- 16 Blendenlamellen für gleichmäßige Unschärfebereiche und runde Lichtpunkte
- 270° Fokusdrehbereich für präzise und reproduzierbare Schärfezüge
- 100° Zoomdrehbereich für kontrollierte Brennweitenänderungen
- 82° Blendendrehbereich für fein dosierbare manuelle Belichtungssteuerung
- Standardisierte 0,8-MOD-Zahnkränze für Fokus-, Zoom- und Irismotoren sowie Follow-Focus-Systeme
- Optische Konstruktion mit 20 Linsenelementen in 8 Gruppen
- 7 ED-Elemente zur Reduzierung chromatischer Aberrationen
- 5 HRI-Elemente zur Unterstützung einer kontrollierten optischen Abbildung
- Naheinstellgrenze von 0,89 m, gemessen ab Sensorebene
- Einheitlicher Cine-Frontdurchmesser von 95 mm
- M86-Filtergewinde für kompatible Schraubfilter und Adapter
- Vollständig manuelle Steuerung von Fokus, Zoom und Blende
- Robuste Cine-Konstruktion für Stativ-, Schulter-, Dolly-, Remote-Head- und motorisierte Kamera-Rigs
- Geeignet für Spielfilm, Werbung, Dokumentation, Interviews, Bühne, Events und professionelle Studioproduktionen
Technische Daten
- Hersteller: DZOFILM
- Produktserie: Arles Zoom
- Produkttyp: Cine-Zoomobjektiv
- Brennweitenbereich: 65–180 mm
- Zoomfaktor: ca. 2,8-fach
- Maximale Lichtstärke: T2.6
- Lichtstärke über Zoombereich: konstant T2.6
- Sensorformat: Vollformat
- Maximaler Bildkreis: Ø 43,2 mm
- Objektivanschluss: PL-Mount
- Auflagemaß PL-Mount: 52 mm
- Fokusskala: metrisch
- Fokussteuerung: manuell
- Zoomsteuerung: manuell
- Blendensteuerung: manuell
- Konstruktion: parfokales Cine-Zoom
- Optischer Aufbau: 20 Elemente in 8 Gruppen
- ED-Elemente: 7
- HRI-Elemente: 5
- Blendenlamellen: 16
- Naheinstellgrenze: 0,89 m ab Sensorebene
- Fokusdrehbereich: 270°
- Zoomdrehbereich: 100°
- Blendendrehbereich: 82°
- Zahnkranzstandard: 0,8 MOD
- Frontdurchmesser: Ø 95 mm
- Filtergewinde: M86
- Länge mit PL-Mount: ca. 190 mm
- Gewicht: ca. 1.782 g
- Farbe: Schwarz
Lieferumfang
- 1x DZOFILM Arles Zoom 65-180mm T2.6 – Metrisch
- 1x Vordere und hintere Kappen
- 1x Vorinstallierte Linsenstützfüße
- 1x Shim-Box
- 1x Werkzeugset einschließlich Schraubendreher und Schrauben
- 1x Professionelles Doppelobjektiv-Hardcase mit Schaumstoffeinsatz
Manufacturer Warranty
🛡️ Herstellergarantie
Für das DZOFILM Arles Zoom 65–180mm T2.6 Zweiobjektiv-Kit gilt eine Herstellergarantie von 12 Monaten ab Kaufdatum. Bei einer Registrierung über das DZOFILM Warranty Extension Program innerhalb eines Monats nach dem Kauf kann die Garantie auf insgesamt 18 Monate verlängert werden. Voraussetzung sind der Kauf bei einem autorisierten Händler sowie ein gültiger Kaufnachweis. Die Garantie umfasst Material- und Herstellungsfehler bei bestimmungsgemäßem Gebrauch. Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.
FAQ
FAQ & wichtige Antworten zum DZOFILM Arles Zoom 65-180mm T2.6
Wusstest du schon?
🎬 Wusstest du schon, dass das DZOFILM Arles Zoom mit 65–180 mm einen durchgängigen Brennweitenbereich von 65 bis 180 mm abdeckt? Durch die Überschneidung zwischen 65 und 75 mm lässt sich der Objektivwechsel flexibel an Szene, Kameraposition und Rig anpassen, ohne den visuellen Ablauf unnötig zu unterbrechen.
🔆 Wusstest du schon, dass beide Arles Zoomobjektive über ihren gesamten jeweiligen Zoombereich eine konstante Lichtstärke von T2.6 beibehalten? Dadurch bleibt die Belichtungsgrundlage auch bei einer Veränderung der Brennweite stabil – ein wichtiger Vorteil für kontrollierte Zoomfahrten und reproduzierbare Cine-Workflows.
🎯 Wusstest du schon, dass die Arles Zooms parfokal ausgelegt sind? Bei korrekt eingestelltem Auflagemaß soll die gewählte Fokusebene während des Zoomens erhalten bleiben. Gleichzeitig ist die optische Konstruktion auf kontrolliertes Focus Breathing ausgelegt, damit sich der Bildausschnitt bei Schärfeverlagerungen möglichst wenig verändert.
⚙️ Wusstest du schon, dass beide Objektive mit 270° Fokusweg, 100° Zoomweg und 0,8-MOD-Zahnkränzen für professionelle Follow-Focus- und Motor-Systeme vorbereitet sind? Der gemeinsame Frontdurchmesser von 95 mm und das M86-Filtergewinde erleichtern zusätzlich den Einsatz derselben Mattebox- und Filterlösungen innerhalb des gesamten Kits.
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| Preis Verkauf netto (new) | 2.449,02 CHF |
|---|---|
| SKU | DZO-AZ65180M |
| Country of Manufacture | China |
| Custom Product Labels | Billie |
| EAN/UPC | 6970604946155 |
| Manufacturer | DZOFILM |
| Lieferzeit | Vorbestelldar-Wareneingang erwartet |
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