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Humanoide Robotikplattform für Forschung, Automatisierung und Serviceanwendungen
Humanoide Robotikplattform für Forschung, Automatisierung und Serviceanwendungen
Detailaufnahme der Arm- und Gelenkstruktur eines modernen Humanoid Robot
Autonomer Humanoid Roboter mit Intel Prozessoren und Hochvolt-Batterie Autonomer Humanoid Roboter mit Intel Prozessoren und Hochvolt-Batterie
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Unitree H1-S – Humanoid Robot

Entwickelt für reale Aufgaben – geschaffen für die nächste Generation autonomer Systeme.

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1089-1
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0658917511418
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Wir erklären Technologie auf eine neue Weise – klar, menschlich, relevant.

Der Unitree H1-S ist eine großformatige humanoide Entwicklungsplattform für Forschung, Lehre und KI-gestützte Robotik. Mit einer Körperhöhe von rund 1,76 Metern, leistungsstarken Gelenkantrieben sowie fünf Freiheitsgraden pro Bein bewegt sich der Roboter kontrolliert durch reale Testumgebungen. 3D-LiDAR, Tiefenkamera und zwei Intel-Core-i7-Recheneinheiten bilden die Grundlage für autonome Navigation, Bewegungsplanung, Reinforcement Learning und Sim-to-Real-Projekte. Der austauschbare 864-Wh-Akku unterstützt mobile Tests ohne feste Stromverbindung. Damit eignet sich der Unitree H1-S besonders für Hochschulen, Robotik-Labore und Entwicklungsteams, die bipedale Fortbewegung, Balance und Ganzkörperkoordination an einem humanoiden System in annähernd menschlicher Größe untersuchen möchten. Jetzt bei TONEART-Shop bestellen.

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KI-Testbericht

Hinweis: Diese Bewertung wurde von unserer AI‑Expertin Sophia‑X auf Basis datengestützter Simulationen der TONEART AI Division erstellt. Sie dient der technischen Einschätzung und ersetzt keine persönliche Kundenmeinung.

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Unitree H1-S – Humanoid Robot

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🤖 Unitree H1-S – Humanoide Dynamik für Forschung und Entwicklung

Es beginnt mit einem Moment, der den Maßstab verändert: Vor dir steht kein kompaktes Demonstrationsmodell, sondern ein humanoider Roboter in annähernd menschlicher Größe. Der Unitree H1-S richtet seinen Körper auf, stabilisiert die Beine und beginnt, den Raum als zusammenhängende Bewegungsfläche zu nutzen. Jeder Schritt zeigt, dass Mobilität bei einem humanoiden System nicht aus einer einzelnen Funktion entsteht. Gelenke, Antriebe, Sensoren, Rechenleistung und Regelalgorithmen müssen im selben Takt arbeiten.

In meiner Erfahrung wird der Unterschied zwischen einer technischen Vorführung und einer nutzbaren Forschungsplattform genau an diesem Punkt sichtbar. Ein Roboter kann Bewegung darstellen. Entscheidend ist jedoch, ob sich diese Bewegung reproduzieren, verändern, messen und in eigene Entwicklungsprozesse integrieren lässt. Der Unitree H1-S wurde als großformatige, bipedale Plattform für Forschung, Lehre, Bewegungsentwicklung und KI-gestützte Robotik konzipiert.

Mit fünf Freiheitsgraden pro Bein, vier Freiheitsgraden pro Arm, leistungsstarken Gelenkantrieben, 3D-LiDAR, Tiefenkamera und umfangreichen Rechenressourcen liefert der H1-S eine klar strukturierte Grundlage für humanoide Mobilität. Im Vergleich zum H1-M konzentriert sich diese Variante stärker auf effiziente Fortbewegung, Balance und grundlegende Ganzkörperbewegungen. Das macht den H1-S interessant für Robotik-Labore, Hochschulen, Forschungsgruppen und Entwickler, die ein humanoides System in realer Körpergröße untersuchen möchten.

🦿 Fünf Freiheitsgrade pro Bein – Bewegung beginnt mit kontrollierter Balance

Ein humanoider Schritt wirkt von außen selbstverständlich. Technisch ist er das Ergebnis einer laufenden Abstimmung aus Gelenkwinkeln, Geschwindigkeit, Kraftverteilung und Schwerpunktkontrolle. Bereits eine kleine Veränderung im Hüftgelenk beeinflusst Knie, Fußposition und Körperhaltung. Der Unitree H1-S stellt dafür pro Bein fünf Freiheitsgrade bereit: drei Achsen an der Hüfte, eine Achse am Knie und eine Achse am Sprunggelenk.

Diese Gelenkstruktur bildet die Grundlage für Vorwärtsbewegungen, seitliche Korrekturen, Richtungswechsel und das Stabilisieren des Körpers. Die drei Hüftachsen erlauben dem Bein, sich räumlich auszurichten. Das Knie übernimmt einen wesentlichen Teil der Schrittdynamik, während das Sprunggelenk die Bewegung zum Untergrund hin abschließt. Dadurch entsteht eine Kinematik, die auf bipedale Fortbewegung und dynamische Balance ausgerichtet ist.

Im Entwicklungsalltag bedeutet das: Bewegungsabläufe lassen sich nicht nur als vorbereitete Sequenz betrachten, sondern als Zusammenspiel mehrerer Regelkreise. Forscher können untersuchen, wie sich Schrittlänge, Standphase, Gewichtsverlagerung und Reaktion auf äußere Einflüsse verändern. Gerade bei Reinforcement Learning, Bewegungsplanung und Sim-to-Real-Übertragung wird der Roboterkörper selbst zum Messinstrument.

Der Unterschied zum H1-M ist dabei klar. Der H1-M besitzt pro Bein eine zusätzliche Achse am Sprunggelenk und erreicht damit sechs Freiheitsgrade je Bein. Der H1-S setzt auf fünf Freiheitsgrade und damit auf eine reduzierte, klar nachvollziehbare Beinarchitektur. Für Projekte mit Schwerpunkt auf Lokomotion, Balance, Laufalgorithmen und grundlegender Ganzkörperkoordination kann genau diese Konzentration ein Vorteil sein: Das System bleibt komplex genug für relevante Forschung und zugleich strukturiert genug für gezielte Analyse.

💪 Vier Freiheitsgrade pro Arm – Bewegungen als Teil des Gesamtkörpers

Arme erfüllen bei einem humanoiden Roboter nicht nur Aufgaben im Bereich Greifen oder Manipulation. Sie beeinflussen die Balance, begleiten Laufbewegungen und verändern die Verteilung der Masse. Bereits das kontrollierte Schwingen eines Arms kann den Bewegungsablauf stabilisieren. Beim Unitree H1-S verfügt jeder Arm in der Grundkonfiguration über vier Freiheitsgrade.

Damit lassen sich Armpositionen in Bewegungsabläufe einbinden, Gesten entwickeln und Versuche zur Ganzkörperkoordination durchführen. Der Arm wird nicht isoliert betrachtet, sondern als aktiver Bestandteil des humanoiden Körpers. Das ist insbesondere bei dynamischen Sequenzen relevant, bei denen Ober- und Unterkörper aufeinander reagieren müssen.

Im praktischen Workflow lassen sich dadurch Bewegungsmodelle entwickeln, die über reines Gehen hinausgehen. Der Roboter kann seine Arme zur Stabilisierung einsetzen, vorbereitete Gesten ausführen oder Armpositionen während einer Bewegung verändern. Für Lehrveranstaltungen macht diese Struktur sichtbar, wie eng Kinematik und Gleichgewicht miteinander verbunden sind. Für Forschungsprojekte entsteht eine Plattform, an der sich Bewegungsplanung, Trajektoriensteuerung und koordinierte Regelung direkt am realen System prüfen lassen.

Die Armarchitektur unterscheidet den H1-S ebenfalls vom H1-M. Während der H1-M sieben Freiheitsgrade pro Arm bereitstellt, arbeitet der H1-S in der Basisversion mit vier. Die S-Variante richtet sich damit stärker auf Bewegung, Balance und modular erweiterbare Entwicklung aus. Laut variantenspezifischem Datenblatt kann der H1-S mit einer optionalen intelligenten Hand und einem zusätzlichen rotierenden Handgelenkmotor ergänzt werden. Dadurch erhöht sich die Beweglichkeit des betreffenden Arms auf fünf Freiheitsgrade. Eine solche Erweiterung ist optional und gehört nur dann zur Konfiguration, wenn sie ausdrücklich im jeweiligen Angebot und Lieferumfang aufgeführt ist.

⚙️ Bis zu 360 Nm Gelenkdrehmoment – Kraft für dynamische Bewegungsabläufe

Ein humanoider Roboter benötigt Kraft nicht nur zum Heben von Lasten. Schon das eigene Körpergewicht erzeugt bei jedem Schritt erhebliche Belastungen. Beim Beschleunigen, Abbremsen und Stabilisieren müssen die Gelenkantriebe schnell reagieren und gleichzeitig kontrollierbar bleiben. Der Unitree H1-S nutzt dafür von Unitree entwickelte Hochdrehmoment-Gelenkmotoren.

Das variantenspezifische Datenblatt nennt für das Kniegelenk ein maximales Drehmoment von ungefähr 360 Nm. An der Hüfte stehen ungefähr 220 Nm zur Verfügung. Das Sprunggelenk erreicht etwa 45 Nm, während für die Armgelenke ungefähr 75 Nm angegeben werden. Diese Werte zeigen, wie unterschiedlich die Aufgaben innerhalb des Körpers verteilt sind. Knie und Hüfte tragen den größten Anteil der dynamischen Last. Sprunggelenke übernehmen die bodennahe Korrektur, während die Arme ihre Bewegungen mit geringerem, aber weiterhin relevantem Drehmoment ausführen.

In einer realen Bewegungssituation wird diese Kraftreserve als Ruhe sichtbar. Der Roboter kann eine Bewegung einleiten, das Körpergewicht verlagern und anschließend wieder kontrolliert stabilisieren. Drehmoment ist dabei keine isolierte Leistungsangabe, sondern bestimmt, mit welchem Spielraum Bewegungen geplant werden können. Ein Antrieb, der nicht permanent an seiner Grenze arbeitet, schafft Reserven für Beschleunigung, Korrektur und kontrolliertes Abfangen.

Für Entwickler erweitert sich dadurch der mögliche Versuchsraum. Algorithmen müssen nicht ausschließlich auf sehr langsame Bewegungen begrenzt werden. Schrittfolgen, Richtungsänderungen und dynamischere Körperbewegungen lassen sich schrittweise aufbauen. Das Ergebnis ist eine Plattform, die Kraft nicht als Showelement nutzt, sondern als Grundlage für reproduzierbare humanoide Bewegung.

🏃 Dynamische Fortbewegung – Geschwindigkeit mit technischer Kontrolle

Der Unitree H1-S ist nicht als stationärer Oberkörper auf einer festen Basis gedacht. Seine zentrale Aufgabe besteht in der eigenständigen bipedalen Bewegung. Das variantenspezifische Datenblatt nennt eine Gehgeschwindigkeit von mehr als 1,5 m/s und beschreibt eine potenzielle Bewegungsfähigkeit von über 5 m/s. Für die aktuelle H1-Plattform nennt Unitree eine erreichte Bewegungsgeschwindigkeit von 3,3 m/s. Solche Angaben sollten stets im Zusammenhang mit Softwarestand, Bewegungssequenz, Untergrund und Sicherheitsbedingungen betrachtet werden.

Im Labor zählt nicht allein die maximale Geschwindigkeit. Entscheidend ist die Fähigkeit, Bewegung kontrolliert aufzubauen. Ein Roboter muss beschleunigen, den Schwerpunkt über die Standfläche führen und anschließend wieder abbremsen. Jeder Schritt verändert die mechanischen Bedingungen. Sensorwerte treffen ein, Regelalgorithmen reagieren und die Gelenke passen ihre Positionen fortlaufend an.

Diese Dynamik macht den H1-S für Forschungsfelder wie Gangplanung, lernbasierte Fortbewegung, Störungskompensation und Ganzkörperregelung relevant. Entwickler können untersuchen, wie der Roboter auf veränderte Schrittfrequenzen, externe Einwirkungen oder unterschiedliche Bewegungsziele reagiert. Auch das Verhältnis zwischen simuliertem Modell und realem Roboter lässt sich systematisch analysieren.

Im praktischen Einsatz entsteht daraus ein klarer Nutzen: Bewegungsalgorithmen verlassen die Simulation und werden als physische Handlung sichtbar. Fehler zeigen sich nicht nur in Diagrammen. Sie erscheinen in Haltung, Timing und Stabilität. Genau das verkürzt Lernprozesse, da Entwickler unmittelbar erkennen können, an welcher Stelle ein Modell angepasst werden muss.

👁️ 3D-LiDAR und Tiefenkamera – der Raum wird zur berechenbaren Umgebung

Ein humanoider Roboter kann sich nur dann sinnvoll bewegen, wenn er seine Umgebung erfasst. Der Unitree H1-S kombiniert dafür 3D-LiDAR mit einer Tiefenkamera. Diese Sensorik liefert räumliche Informationen, aus denen sich Abstände, Hindernisse und Strukturen ableiten lassen.

Das 3D-LiDAR erfasst die Umgebung über laserbasierte Distanzmessungen. Dabei entsteht eine räumliche Punktwolke, die für Kartierung, Lokalisierung und Hinderniserkennung genutzt werden kann. Die Tiefenkamera ergänzt diese Daten um bildbasierte räumliche Informationen. Gemeinsam bilden beide Systeme eine Wahrnehmungsgrundlage für Forschungsaufgaben rund um Navigation, Sensorfusion und autonome Bewegung. Unitree beschreibt die H1-Plattform als System mit 360°-Tiefenwahrnehmung und hochauflösender räumlicher Datenerfassung.

Im Entwicklungsprozess bedeutet das: Der Roboter muss nicht ausschließlich mit fest definierten Positionen arbeiten. Räume können vermessen, Objekte erkannt und Bewegungsbereiche analysiert werden. Für SLAM-Projekte lassen sich Sensordaten zur gleichzeitigen Lokalisierung und Kartierung einsetzen. Für autonome Navigationsansätze entsteht eine Grundlage, auf der Trajektorien geplant und Hindernisse berücksichtigt werden können.

Besonders relevant ist das Zusammenspiel mit der humanoiden Körperstruktur. Eine mobile Plattform auf Rädern bewegt sich meist auf einer konstanten Ebene. Ein bipedaler Roboter verändert dagegen bei jedem Schritt seine Sensorposition, Körperhöhe und Blickrichtung. Wahrnehmung und Bewegung müssen deshalb laufend miteinander synchronisiert werden. Der H1-S macht genau diese Verbindung untersuchbar: Raumdaten beeinflussen Bewegung, während die Bewegung wiederum neue Raumdaten erzeugt.

🧠 Zwei Intel Core i7-1265U – Rechenleistung für Steuerung und eigene Entwicklung

Mechanik allein erzeugt noch keine autonome Handlung. Erst Rechenleistung verbindet Sensoren, Algorithmen und Gelenkantriebe zu einem steuerbaren Gesamtsystem. Für den Unitree H1-S nennt das variantenspezifische Datenblatt zwei Intel-Core-i7-1265U-Recheneinheiten für Steuerung, Wahrnehmung und Entwicklungsaufgaben.

Diese Architektur schafft Rechenressourcen für mehrere parallele Prozesse. Sensordaten müssen verarbeitet, Bewegungszustände berechnet und Steuerbefehle an die Gelenke übertragen werden. Gleichzeitig benötigen eigene Programme, Robotik-Frameworks und KI-Modelle eine Entwicklungsumgebung. Zwei Recheneinheiten geben dem System Spielraum, solche Aufgaben strukturiert zu verteilen.

Im Forschungsalltag zeigt sich der Nutzen in kurzen Iterationswegen. Entwickler können Programme vorbereiten, auf den Roboter übertragen, Bewegungsdaten erfassen und Ergebnisse auswerten. Anpassungen lassen sich anschließend erneut testen. Der H1-S wird damit nicht nur zum Ausgabegerät für vorgefertigte Bewegungen, sondern zur aktiven Entwicklungsplattform.

Für Hochschulen ist diese Rechenbasis ebenfalls relevant. Studierende können nachvollziehen, wie Wahrnehmung, Planung und Aktuatorik ineinandergreifen. Ein Algorithmus bleibt nicht auf dem Bildschirm. Er beeinflusst eine reale Maschine mit Masse, Trägheit und begrenzten Gelenkwegen. Dadurch werden abstrakte Konzepte aus Regelungstechnik, Informatik und Mechatronik unmittelbar sichtbar.

🔋 864 Wh Akkukapazität – mobile Entwicklung ohne feste Stromverbindung

Humanoide Bewegungsforschung benötigt einen Roboter, der sich unabhängig von einer festen Stromversorgung im Raum bewegen kann. Der Unitree H1-S verwendet einen Akku mit 15 Ah und einer Kapazität von 0,864 kWh. Die maximale Spannung wird mit 67,2 V angegeben. Unitree beschreibt den Akku der H1-Plattform als schnell austauschbar.

Im Workflow bedeutet das mehr Freiheit bei der Gestaltung von Testflächen. Der Roboter kann in Laborbereichen, Demonstrationszonen oder vorbereiteten Bewegungsarealen eingesetzt werden, ohne während jeder Sequenz über ein Versorgungskabel verbunden zu sein. Das ist für einen bipedalen Roboter besonders wichtig, da ein Kabel die Bewegungsfreiheit einschränken und zusätzliche Risiken erzeugen könnte.

Die austauschbare Akkuarchitektur unterstützt längere Entwicklungsabläufe. Nach einer abgeschlossenen Session kann ein geladener Akku eingesetzt werden, während der entnommene Energiespeicher wieder geladen wird. Die tatsächlich erreichbare Betriebsdauer hängt von Bewegung, Geschwindigkeit, Gelenkbelastung, Rechenlast, Sensorik und Umgebungsbedingungen ab. Dynamische Bewegungen benötigen deutlich mehr Energie als ruhige Stand- oder Programmierphasen.

Damit wird der Akku zu einem Teil der Versuchsplanung. Entwickler können Bewegungsprogramme nicht nur nach Kinematik und Stabilität beurteilen, sondern auch nach Energiebedarf. Gerade bei autonomen Systemen gehört diese Perspektive zur realistischen Bewertung: Eine Bewegung muss nicht nur möglich, sondern langfristig effizient ausführbar sein.

📏 Annähernd menschliche Größe – 1,76 Meter als reale Arbeitsdimension

Der Maßstab des Unitree H1-S wird bereits beim ersten Aufstellen deutlich. Das variantenspezifische Datenblatt nennt eine Körperhöhe von 1.560 mm plus einen Kopfaufbau von 200 mm. Daraus ergibt sich eine Gesamthöhe von ungefähr 1.760 mm. Die Breite liegt bei rund 570 mm, die Tiefe bei etwa 220 mm. Das Gesamtgewicht beträgt ungefähr 47 kg.

Diese Abmessungen verändern die Art, in der Projekte geplant werden. Der Roboter bewegt sich in einer Größenordnung, die sich an realen menschlichen Umgebungen orientiert. Türen, Laufbereiche, Sicherheitsabstände und Arbeitszonen müssen entsprechend berücksichtigt werden. Eine Bewegung, die bei einem kleinen Tischmodell problemlos funktioniert, erhält bei einem 47 kg schweren humanoiden System eine andere physische Bedeutung.

Gerade darin liegt der Wert für Forschung und Entwicklung. Massenträgheit, Schwerpunktverlagerung und Bodenkontakt lassen sich nicht vollständig durch ein verkleinertes Modell abbilden. Der H1-S bringt diese Faktoren in eine reale Dimension. Ergebnisse aus Bewegungsplanung und Regelung können dadurch unter Bedingungen geprüft werden, die näher an späteren humanoiden Anwendungen liegen.

Die Oberschenkel und Unterschenkel sind jeweils 400 mm lang. Für Oberarm und Unterarm nennt das Datenblatt jeweils 338 mm. Diese Proportionen bilden einen klar gegliederten humanoiden Körper, dessen Bewegungsräume mathematisch modelliert und praktisch analysiert werden können.

Das Gewicht von ungefähr 47 kg verlangt zugleich einen professionellen Umgang. Transport, Aufstellung, Wartung und Testbetrieb sollten mit geeigneten Hilfsmitteln, ausreichend Platz und klaren Sicherheitsabläufen erfolgen. Die vergleichsweise leichte Konstruktion innerhalb der Klasse großformatiger humanoider Roboter erleichtert das Handling, ersetzt jedoch keine kontrollierte Planung.

📦 Der erste Kontakt – aus einer Transportlösung wird ein Robotiksystem

Das Auspacken eines Unitree H1-S ist kein gewöhnlicher Produktstart. Bereits die Größe des Systems macht deutlich, dass Aufbau und Inbetriebnahme vorbereitet werden müssen. Der Arbeitsbereich sollte frei sein, der Untergrund eben und der Bewegungsradius klar definiert. Gleichzeitig müssen alle beteiligten Personen wissen, welche Bewegungen der Roboter während des Starts ausführen kann.

Nach dem Aufstellen beginnt die technische Einrichtung. Energieversorgung, Steuerung, Netzwerk, Sensorik und Entwicklungsumgebung werden schrittweise geprüft. Erst danach entsteht aus der Hardware ein arbeitsfähiges Robotiksystem. Gerade bei einem bipedalen Roboter ist diese Phase wichtig, da bereits das Einnehmen einer stabilen Grundhaltung Teil der aktiven Regelung ist.

Der erste kontrollierte Schritt wirkt anschließend weniger wie eine fertige Show und mehr wie das sichtbare Ergebnis vieler technischer Ebenen. Motoren reagieren. Gelenke korrigieren. Sensoren erfassen den Raum. Die Recheneinheiten verarbeiten Zustände. Innerhalb weniger Sekunden wird deutlich, dass humanoide Robotik keine einzelne Disziplin ist. Mechanik, Elektronik, Informatik und künstliche Intelligenz treffen in derselben Bewegung zusammen.

Detaillierte Informationen zum vollständigen Lieferumfang finden Sie im Tab „Lieferumfang“ auf dieser Seite. Optionale Hände, zusätzliche Akkus, Recheneinheiten oder weiteres Zubehör sind nur enthalten, wenn sie dort ausdrücklich aufgeführt werden.

🧩 Einordnung des H1-S – konzentrierte Kinematik mit modularer Perspektive

Der Unitree H1-S ist innerhalb der H1-Familie als Variante mit fünf Freiheitsgraden pro Bein und vier Freiheitsgraden pro Arm einzuordnen. Sein Schwerpunkt liegt auf bipedaler Mobilität, Balance, Ganzkörperkoordination, räumlicher Wahrnehmung und entwicklungsorientierter Programmierung.

Der H1-M erweitert diese Architektur um sechs Freiheitsgrade pro Bein und sieben Freiheitsgrade pro Arm. Dadurch kann der H1-M seine Füße differenzierter ausrichten und komplexere Armbewegungen ausführen. Der H1-S verfolgt einen anderen Ansatz. Er stellt eine klarere Kinematik für Projekte bereit, bei denen dynamische Fortbewegung, Bewegungsregelung und Wahrnehmung im Mittelpunkt stehen.

Diese Abgrenzung unterstützt die Kaufentscheidung. Nicht jedes Forschungsprojekt benötigt die maximale Anzahl an Gelenkachsen. Zusätzliche Freiheitsgrade erweitern den Bewegungsraum, erhöhen jedoch auch die Komplexität bei Modellierung, Steuerung und Wartung. Der H1-S bietet einen strukturierten Einstieg in großformatige humanoide Robotik, ohne auf leistungsstarke Beinmotorik, räumliche Sensorik oder umfangreiche Rechenleistung zu verzichten.

Für Greif- und Manipulationsprojekte lässt sich die Plattform abhängig von der gewählten Konfiguration um geeignete Hände und Handgelenkmodule ergänzen. Für reine Lokomotionsforschung kann die Grundarchitektur dagegen gezielt auf Gangentwicklung, Balancekontrolle, Reinforcement Learning und autonome Navigation ausgerichtet werden.

🎯 Von einzelnen Schritten zur langfristigen Forschungsmethode

Der Unitree H1-S ist kein System, dessen Nutzen sich auf eine einzelne Vorführung reduzieren lässt. Seine Bedeutung entsteht durch Wiederholung. Ein Bewegungsablauf wird programmiert, getestet, ausgewertet und anschließend verändert. Sensordaten werden mit Gelenkzuständen verglichen. Simulationen werden auf die reale Plattform übertragen. Aus jeder Iteration entstehen neue Erkenntnisse über Balance, Wahrnehmung und humanoide Bewegung.

Die Kombination aus annähernd menschlicher Körpergröße, ungefähr 47 kg Gesamtgewicht, fünf Freiheitsgraden pro Bein, vier Freiheitsgraden pro Arm und leistungsstarken Gelenkantrieben schafft eine physische Grundlage für anspruchsvolle Robotikprojekte. 3D-LiDAR und Tiefenkamera ergänzen diese Basis um räumliche Wahrnehmung. Zwei Intel-Core-i7-1265U-Recheneinheiten stellen Ressourcen für Steuerung, Sensorverarbeitung und eigene Entwicklungsarbeit bereit. Der Akku mit 864 Wh hält den Roboter während mobiler Versuche unabhängig von einer festen Stromverbindung.

Seine Stärke liegt in der Verbindung dieser Komponenten. Kein einzelner Wert definiert den H1-S. Erst das Zusammenspiel aus Mechanik, Kraft, Wahrnehmung und Berechnung macht ihn zu einer humanoiden Entwicklungsplattform. Bewegungen werden nicht nur ausgeführt, sondern messbar. Räume werden nicht nur betreten, sondern dreidimensional erfasst. Algorithmen bleiben nicht abstrakt, sondern erhalten einen realen Körper.

Der Unitree H1-S eignet sich damit für Robotik-Labore, Hochschulen, Forschungsinstitute und Entwicklungsteams, die bipedale Fortbewegung, dynamische Balance, autonome Navigation, KI-basierte Bewegungssteuerung und Ganzkörperkoordination an einem großformatigen humanoiden Roboter untersuchen möchten. Eine Plattform für Projekte, die nicht bei der Demonstration enden, sondern aus Bewegung eine nachvollziehbare Methode entwickeln.

✍️ Verfasst von: Etienne Dame
TONEART AI Division Team

Eigenschaften

  • Stabile, natürliche Fortbewegung für dynamische und komplexe Einsatzumgebungen
  • Hohe Kraftreserven für anspruchsvolle industrielle und serviceorientierte Aufgaben
  • 360°-Umgebungserfassung für präzise Navigation und sichere Interaktion
  • Leichtbauweise kombiniert mit robuster, industrietauglicher Konstruktion
  • Skalierbare KI-Plattform für Forschung, Entwicklung und Automatisierung
  • Modulare Architektur für individuelle Erweiterungen und Systemintegration
  • Energieeffizientes Batteriesystem mit schneller Austauschmöglichkeit
  • Kontinuierliche Software-Updates für langfristige Zukunftssicherheit
  • Ideal für Industrie, Universitäten, Labore und innovative Servicekonzepte
  • Investitionssichere Plattform für die nächste Generation humanoider Robotik

Technische Daten

  • Gesamthöhe: ca. 1,56 m Körperhöhe (+ ca. 0,2 m Kopfmodul)
  • Gesamtgewicht: ca. 47 kg (inkl. Batterie)
  • Körperbreite: ca. 0,57 m
  • Körpertiefe: ca. 0,22 m
  • Beinlänge: 400 mm Oberschenkel + 400 mm Unterschenkel
  • Armlänge: 338 mm Oberarm + 338 mm Unterarm
  • Freiheitsgrade Beine: 5 DoF pro Bein (3x Hüfte, 1x Knie, 1x Knöchel)
  • Freiheitsgrade Arme: 4 DoF pro Arm (erweiterbar)
  • Max. Drehmoment Knie: ca. 360 Nm
  • Max. Drehmoment Hüfte: ca. 220 Nm
  • Max. Drehmoment Knöchel: ca. 45 Nm
  • Max. Drehmoment Arm: ca. 75 Nm
  • Gehgeschwindigkeit: > 1,5 m/s (Potenzial > 5 m/s)
  • Batterie: 15 Ah, 0,864 kWh, max. 67,2 V
  • Batteriegewicht: ca. 5 kg, schnell austauschbar
  • Recheneinheit: 2x Intel Core i7-1265U
  • Sensorik: 3D-LiDAR + Intel RealSense D435i Depth Camera

Lieferumfang

  • 1x Unitree H1-S Humanoid Robot
  • 1x 15 Ah Batterie (0,864 kWh, 67,2 V)
  • 1x Passende Ladeeinheit
  • 1x Verbindungskabel- und Systemanschluss-Set
  • 1x Vorinstallierte System- und Softwarekonfiguration
  • 1x Technische Dokumentation & Inbetriebnahmeunterlagen

Manufacturer Warranty

🛡️ Herstellergarantie

Auf das System erhalten Sie eine 12-monatige Herstellergarantie, die Material- und Produktionsfehler gemäß den offiziellen Garantiebestimmungen abdeckt. So investieren Sie nicht nur in modernste humanoide Robotik, sondern auch in geprüfte Qualität und verlässliche Absicherung.

Product Video

FAQ

FAQ & wichtige Antworten zum Unitree H1-S – Humanoid Robot

Für welche Einsatzbereiche eignet sich der Unitree H1-S?

Wie viele Freiheitsgrade besitzt der Unitree H1-S?

Was unterscheidet den Unitree H1-S vom Unitree H1-M?

Besitzt der Unitree H1-S Roboterhände?

Welche Sensoren verwendet der Unitree H1-S zur Umgebungserfassung?

Welche Rechenleistung steht für eigene Entwicklungen zur Verfügung?

Wie schnell kann sich der Unitree H1-S bewegen?

Wusstest du schon?

🦿 Wusstest du schon, dass ein humanoider Schritt nicht allein durch die Bewegung der Beine entsteht? Beim Unitree H1-S arbeiten Hüft-, Knie- und Sprunggelenke gemeinsam mit den Armen und der laufenden Schwerpunktregelung. Schon kleine Veränderungen der Armhaltung können die Balance während des Gehens beeinflussen und zur Stabilisierung des gesamten Körpers beitragen.

⚙️ Wusstest du schon, dass das Kniegelenk des Unitree H1-S ein maximales Drehmoment von etwa 360 Nm erreichen kann? Diese Kraftreserve wird nicht nur für schnelle Bewegungen benötigt. Sie unterstützt den Roboter auch beim kontrollierten Abfangen, beim Stabilisieren des eigenen Körpergewichts und bei dynamischen Richtungsänderungen.

👁️ Wusstest du schon, dass der Unitree H1-S seine Umgebung mithilfe von 3D-LiDAR und einer Tiefenkamera räumlich erfassen kann? Die gewonnenen Daten lassen sich für Kartierung, Lokalisierung, Hinderniserkennung und autonome Navigation nutzen. Da sich die Sensorposition bei jedem Schritt verändert, müssen Wahrnehmung und Bewegungssteuerung kontinuierlich aufeinander abgestimmt werden.

🧠 Wusstest du schon, dass Bewegungen aus einer Simulation nicht unverändert auf einen realen humanoiden Roboter übertragen werden können? Gewicht, Trägheit, Bodenhaftung und mechanische Toleranzen beeinflussen jede Bewegung. Der Unitree H1-S ermöglicht deshalb die praktische Untersuchung sogenannter Sim-to-Real-Verfahren, bei denen trainierte Modelle schrittweise an die physische Plattform angepasst werden.

📏 Wusstest du schon, dass die annähernd menschliche Größe des Unitree H1-S für die Forschung eine wichtige Rolle spielt? Mit einer Gesamthöhe von ungefähr 1,76 Metern lassen sich Bewegungsabläufe unter realistischen räumlichen Bedingungen untersuchen. Türen, Laufwege, Sicherheitsbereiche und Interaktionszonen können dadurch näher an späteren Anwendungsszenarien geplant werden.

Tab Rechnung

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Tab Leasing

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